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Die Lehrer der verschiedenen Schulen, die im Projekt involviert sind, wählen Literatur, bei welcher das Thema “Freundschaft” im Mittelpunkt steht. Sie bereiten Tabellen und Fragen zum Text vor.

- Tonio Kröger von Thomas Mann
- Reunion von Fred Uhlman
- On Friendship Kahlil Gibran

On Friendship Kahlil Gibran

Your friend is your needs answered. He is your field which you sow with love and reap with thanksgiving. And he is your board and your fireside. For you come to him with your hunger, and you seek him for peace. When your friend speaks his mind you fear not the "nay" in your own mind, nor do you withhold the "ay." And when he is silent your heart ceases not to listen to his heart; For without words, in friendship, all thoughts, all desires, all expectations are born and shared, with joy that is unacclaimed. When you part from your friend, you grieve not; For that which you love most in him may be clearer in his absence, as the mountain to the climber is clearer from the plain. And let there be no purpose in friendship save the deepening of the spirit. For love that seeks aught but the disclosure of its own mystery is not love but a net cast forth: and only the unprofitable is caught. And let your best be for your friend. If he must know the ebb of your tide, let him know its flood also. For what is your friend that you should seek him with hours to kill? Seek him always with hours to live. For it is his to fill your need, but not your emptiness. And in the sweetness of friendship let there be laughter, and sharing of pleasures. For in the dew of little things the heart finds its morning and is refreshed.



Shall I compare thee to a summer’s day? (Sonnet 18) I.I.S.S. "GIUSEPPE TORNO" CASTANO PRIMO


William Shakespeare, 1564 - 1616


Shall I compare thee to a summer’s day?
Thou art more lovely and more temperate.
Rough winds do shake the darling buds of May,
And summer’s lease hath all too short a date.
Sometime too hot the eye of heaven shines, And often is his gold complexion dimmed;
And every fair from fair sometime declines,
By chance, or nature’s changing course, untrimmed;
But thy eternal summer shall not fade,
Nor lose possession of that fair thou ow’st,
Nor shall death brag thou wand’rest in his shade,
When in eternal lines to Time thou grow’st.
So long as men can breathe, or eyes can see,
So long lives this, and this gives life to thee.

TRADUZIONE
Devo paragonarti a una giornata estiva?
Tu sei più incantevole e mite.
Impetuosi venti scuotono le tenere gemme di maggio,
e il corso dell’estate e' fin troppo breve.
Talvolta troppo caldo splende l’occhio del cielo
e spesso il suo aureo volto e' offuscato,
e ogni bellezza col tempo perde il suo fulgore,
sciupata dal caso o dal corso mutevole della natura.
Ma la tua eterna estate non sfiorira',
ne perderai possesso della tua bellezza;
ne morte si vanterà di coprirti con la sua ombra,
poiche' tu cresci nel tempo in versi eterni.
Finche' uomini respirano e occhi vedono,
vivranno questi miei versi, e daranno vita a te.

A video that comments the sonnet (by Marinoni Mariachiara and Colombo Arianna)




Creative writing: our sonnets on Friendship.
by Dajana Cani and Giuseppina Di Siena
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by Malvina Meta and Uendi Mustafaj

Filmato from simona borsani on Vimeo.



by Giulia Garzonio
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Creative writing: parody of friends and friendship
by Gabriele Gualdoni and LIsa Contarin

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TONIO KRÖGER
Kapitel 1 (Auszug) "Kommst du endlich, Hans?" sagte Tonio Kröger, der lange auf dem Fahrdamm gewartet hatte; lächelnd trat er dem Freunde entgegen, der im Gespräch mit anderen Kameraden aus der Pforte kam und schon im Begriffe war, mit ihnen davonzugehen... "Wieso?" fragte er und sah Tonio an... "Ja, das ist wahr! Nun gehen wir noch ein bisschen." Tonio verstummte, und seine Augen trübten sich. Hatte Hans es vergessen, fiel es ihm erst jetzt wieder ein, dass sie heute Mittag ein wenig zusammen spazieren gehen wollten? Und er selbst hatte sich seit der Verabredung beinahe unausgesetzt darauf gefreut! "Ja, adieu, ihr!" sagte Hans Hansen zu den Kameraden. "Dann gehe ich noch ein bisschen mit Kröger." - Und die beiden wandten sich nach links, indes die anderen nach rechts schlenderten. Hans und Tonio hatten Zeit, nach der Schule spazieren zu gehen, weil sie beide Häusern angehörten, in denen erst um vier Uhr zu Mittag gegessen wurde. Ihre Väter waren große Kaufleute, die öffentliche Ämter bekleideten und mächtig waren in der Stadt. Den Hansens gehörten schon seit manchem Menschenalter die weitläufigen Holzlagerplätze drunten am Fluss, wo gewaltige Sägemaschinen unter Fauchen und Zischen die Stämme zerlegten. Aber Tonio war Konsul Krögers Sohn, dessen Getreidesäcke mit dem breiten schwarzen Firmendruck man Tag für Tag durch die Straßen kutschieren sah; und seiner Vorfahren großes altes Haus war das herrschaftlichste der ganzen Stadt... Beständig mussten die Freunde, der vielen Bekannten wegen, die Mützen herunternehmen, ja, von manchen Leuten wurden die Vierzehnjährigen zuerst gegrüßt... Beide hatten die Schulmappen über die Schultern gehängt, und beide waren sie gut und warm gekleidet; Hans in eine kurze Seemanns-Überjacke, über welcher auf Schultern und Rücken der breite, blaue Kragen seines Marineanzuges lag, und Tonio in einen grauen Gurtpaletot. Hans trug eine dänische Matrosenmützemit kurzen Bändern, unter der ein Schopf seines bastblonden Haares hervorquoll. Er war außerordentlich hübsch und wohlgestaltet, breit in den Schultern und schmal in den Hüften, mit freiliegenden und scharf blickenden stahlblauen Augen. Aber unter Tonios runder Pelzmütze blickten aus einem brünetten und ganz südlich scharfgeschnittenen Gesicht dunkle und zart umschattete Augen mit zu schweren Lidern träumerisch und ein wenig zaghaft hervor... Mund und Kinn waren ihm ungewöhnlich weich gebildet. Er ging nachlässig und ungleichmäßig, während Hansens schlanke Beine in den schwarzen Strümpfen so elastisch und taktfest einherschritten... Tonio sprach nicht. Er empfand Schmerz. Indem er seine etwas schräg stehenden Brauen zusammenzog und die Lippen zum Pfeifen gerundet hielt, blickte er seitwärts geneigten Kopfes ins Weite. Diese Haltung und Miene war ihm eigentümlich. Plötzlich schob Hans seinen Arm unter den Tonios und sah ihn dabei von der Seite an, denn er begriff sehr wohl, um was es sich handelte. Und obgleich Tonio auch bei den nächsten Schritten noch schwieg, so ward er doch auf einmal sehr weich gestimmt. "Ich hatte es nämlich nicht vergessen, Tonio", sagte Hans und blickte vor sich nieder auf das Trottoir, "sondern ich dachte nur, dass heute doch wohl nichts daraus werden könnte, weil es ja so nass und windig ist. Aber mir macht das gar nichts, und ich finde es famos, dass du trotzdem auf mich gewartet hast. Ich glaubte schon, du seist nach Hause gegangen, und ärgerte mich..." Alles in Tonio geriet in eine hüpfende und jubelnde Bewegung bei diesen Worten. "Ja, wir gehen nun also über die Wälle!" sagte er mit bewegter Stimme. "Über den Mühlenwall und den Holstenwall, und so bringe ich dich nach Hause, Hans... Bewahre, das schadet gar nichts, dass ich dann meinen Heimweg allein mache; das nächste Mal begleitest du mich." Im Grunde glaubte er nicht sehr fest an das, was Hans gesagt hatte, und fühlte genau, dass jener nur halb soviel Gewicht auf diesen Spaziergang zu zweien legte wie er. Aber er sah doch, dass Hans seine Vergesslichkeit bereute und es sich angelegen sein ließ, ihn zu versöhnen. Und er war weit von der Absicht entfernt, die Versöhnung hintanzuhalten... Die Sache war die, dass Tonio Hans Hansen liebte und schon vieles um ihn gelitten hatte. Wer am meisten liebt, ist der Unterlegene und muss leiden, - diese schlichte und harte Lehre hatte seine vierzehnjährige Seele bereits vom Leben entgegengenommen; und er war so geartet, dass er solche Erfahrungen wohl vermerkte, sie gleichsam innerlich aufschrieb und gewissermaßen seine Freude daran hatte, ohne sich freilich für seine Person danach zu richten und praktischen Nutzen daraus zu ziehen. Auch war es so mit ihm bestellt, dass er solche Lehren weit wichtiger und interessanter achtete als die Kenntnisse, die man ihm in der Schule aufnötigte, ja, dass er sich während der Unterrichtsstunden in den gotischen Klassengewölben meistens damit abgab, solche Einsichten bis auf den Grund zu empfinden und völlig auszudenken. Und diese Beschäftigung bereitete ihm eine ganz ähnliche Genugtuung, wie wenn er mit seiner Geige (denn er spielte die Geige) in seinem Zimmer umherging und die Töne, so weich, wie er sie nur hervorzubringen vermochte, in das Plätschern des Springstrahles hinein erklingen ließ, der drunten im Garten unter den Zweigen des alten Walnussbaumes tänzelnd emporstieg... Der Springbrunnen, der alte Walnussbaum, seine Geige und in der Ferne das Meer, die Ostsee, deren sommerliche Träume er in den Ferien belauschen durfte, diese Dinge waren es, die er liebte, mit denen er sich gleichsam umstellte und zwischen denen sich sein inneres Leben abspielte, Dinge, deren Namen mit guter Wirkung in Versen zu verwenden sind und auch wirklich in den Versen, die Tonio Kröger zuweilen verfertigte, immer wieder erklangen. Dieses, dass er ein Heft mit selbstgeschriebenen Versen besaß, war durch sein eigenes Verschulden bekannt geworden und schadete ihm sehr, bei seinen Mitschülern sowohl wie bei den Lehrern. Dem Sohne Konsul Krögers schien es einerseits, als sei es dumm und gemein, daran Anstoß zu nehmen, und er verachtete dafür sowohl die Mitschüler wie die Lehrer, deren schlechte Manieren ihn obendrein abstießen, und deren persönliche Schwächen er seltsam eindringlich durchschaute. Andererseits aber empfand er selbst es als ausschweifend und eigentlich ungehörig, Verse zu machen, und musste all denen gewissermaßen recht geben, die es für eine befremdende Beschäftigung hielten. Allein das vermochte ihn nicht, davon abzulassen... Da er daheim seine Zeit vertat, beim Unterricht langsamen und abgewandten Geistes war und bei den Lehrern schlecht angeschrieben stand, so brachte er beständig die erbärmlichsten Zensuren nach Hause, worüber sein Vater, ein langer, sorgfältig gekleideter Herr mit sinnenden blauen Augen, der immer eine Feldblume im Knopfloch trug, sich sehr erzürnt und bekümmert zeigte. Der Mutter Tonios jedoch, seiner schönen, schwarzhaarigen Mutter, die Consuelo mit Vornamen hieß und überhaupt so anders war als die übrigen Damen der Stadt, weil der Vater sie sich einstmals von ganz unten auf der Landkarte heraufgeholt hatte, - seiner Mutter waren die Zeugnisse grundeinerlei... Tonio liebte seine dunkle und feurige Mutter, die so wunderbar den Flügel und die Mandoline spielte, und er war froh, dass sie sich ob seiner zweifelhaften Stellung unter den Menschen nicht grämte. Andererseits aber empfand er, dass der Zorn des Vaters weit würdiger und respektabler sei, und war, obgleich er von ihm gescholten wurde, im Grunde ganz einverstanden mit ihm, während er die heitere Gleichgültigkeit der Mutter ein wenig liederlich fand. Manchmal dachte er ungefähr: Es ist gerade genug, dass ich bin, wie ich bin, und mich nicht ändern will und kann, fahrlässig, widerspenstig und auf Dinge bedacht, an die sonst niemand denkt. Wenigstens gehört es sich, dass man mich ernstlich schilt und straft dafür, und nicht mit Küssen und Musik darüber hinweggeht. Wir sind doch keine Zigeuner im grünen Wagen, sondern anständige Leute, Konsul Krögers, die Familie der Kröger... Nicht selten dachte er auch: Warum bin ich doch so sonderlich und in Widerstreit mit allem, zerfallen mit den Lehrern und fremd unter den anderen Jungen? Siehe sie an, die guten Schüler und die von solider Mittelmäßigkeit. Sie finden die Lehrer nicht komisch, sie machen keine Verse und denken nur Dinge, die man eben denkt und die man laut aussprechen kann. Wie ordentlich und einverstanden mit allem und jedermann sie sich fühlen müssen! Das muss gut sein... Was aber ist mit mir, und wie wird dies alles ablaufen? Diese Art und Weise, sich selbst und sein Verhältnis zum Leben zu betrachten, spielte eine wichtige Rolle in Tonios Liebe zu Hans Hansen. Er liebte ihn zunächst, weil er schön war; dann aber, weil er in allen Stücken als sein eigenes Widerspiel und Gegenteil erschien. Hans Hansen war ein vortrefflicher Schüler und außerdem ein frischer Gesell, der ritt, turnte, schwamm wie ein Held und sich der allgemeinen Beliebtheit erfreute. Die Lehrer waren ihm beinahe mit Zärtlichkeit zugetan, nannten ihn mit Vornamen und förderten ihn auf alle Weise, die Kameraden waren auf seine Gunst bedacht, und auf der Straße hielten ihn Herren und Damen an, fassten ihn an dem Schopfe bastblonden Haares, der unter seiner dänischen Schiffermütze hervorquoll, und sagten: "Guten Tag, Hans Hansen, mit deinem netten Schopf! Bist du noch Primus? Grüß Papa und Mama, mein prächtiger Junge..." So war Hans Hansen, und seit Tonio Kröger ihn kannte, empfand er Sehnsucht, sobald er ihn erblickte, eine neidische Sehnsucht, die oberhalb der Brust saß und brannte. Wer so blaue Augen hätte, dachte er, und so in Ordnung und glücklicher Gemeinschaft mit aller Welt lebte wie du! Stets bist du auf eine wohlanständige und allgemein respektierte Weise beschäftigt. Wenn du die Schulaufgaben erledigt hast, so nimmst du Reitstunden oder arbeitest mit der Laubsäge, und selbst in den Ferien, an der See, bist du vom Rudern, Segeln und Schwimmen in Anspruch genommen, indes ich müßiggängerisch und verloren im Sande liege und auf die geheimnisvoll wechselnden Mienenspiele starre, die über des Meeres Antlitz huschen. Aber darum sind deine Augen so klar. Zu sein wie du... Er machte nicht den Versuch, zu werden wie Hans Hansen, und vielleicht war es ihm nicht einmal sehr ernst mit diesem Wunsche. Aber er begehrte schmerzlich, so wie er war, von ihm geliebt zu werden. (….) Und er warb nicht ganz vergebens, denn Hans, der übrigens eine gewisse Überlegenheit an ihm achtete, eine Gewandtheit des Mundes, die Tonio befähigte, schwierige Dinge auszusprechen, begriff ganz wohl, dass hier eine ungewöhnlich starke und zarte Empfindung für ihn lebendig sei, erwies sich dankbar und bereitete ihm manches Glück durch sein Entgegenkommen - aber auch manche Pein der Eifersucht, der Enttäuschung und der vergeblichen Mühe, eine geistige Gemeinschaft herzustellen. Denn es war das Merkwürdige, dass Tonio, der Hans Hansen doch um seine Daseinsart beneidete, beständig trachtete, ihn zu seiner eigenen herüberzuziehen, was höchstens auf Augenblicke und auch dann nur scheinbar gelingen konnte... "Ich habe jetzt etwas Wundervolles gelesen, etwas Prachtvolles...", sagte er. (…….)
"Du musst es lesen, Hans, es ist nämlich 'Don Carlos' von Schiller... Ich leihe es dir, wenn du willst..." "Ach nein", sagte Hans Hansen, "das lass nur, Tonio, das passt nicht für mich. Ich bleibe bei meinen Pferdebüchern, weißt du. Famose Abbildungen sind darin, sage ich dir. Wenn du mal bei mir bist, zeige ich sie dir. (….)
Damals lebte sein Herz; Sehnsucht war darin und schwermütiger Neid und ein klein wenig Verachtung und eine ganz keusche Seligkeit.
Ergänze di Tabelle.

HANS HANSEN
TONIO KRÖGER
Soziale Herkunft
große Kaufleute
Kaufleute und Konsul aus Lubeck
Aussehen
bastblonde Haare, stahlblaue Augen, breite Schultern und schmale Hüften, hübsch und wohlgestaltet
brünettes Gesicht mit südlichen Zügen, dunkle Augen mit schweren Lidern, und der Mund und das Kinn ungewöhnlich weich
Kleidung
kurze Seemannsüberjacke
grauer Gurtpaletot
Charakter/Eigenschaften
offen und dynamisch
geht elastisch und taktfest
verschlossen und faul
geht nachlässig und ungleichmässig
Verhalten in der Schule
ein vortrefflicher und fleißiger Schüler, Primus. Lehrern waren ihm zährtlich zugetan
bekommt schlechte Note, zerfallen mit den Lehrern, er ist zerstreut, langsam, uninteressiert und träumt im Unterricht
Beziehungen zu den anderen
sehr gut, er erfreut sich der allgemeinen Beliebheit
im Wiederstreit mit allem, und fremd unter den anderen Jungen
Freizeitaktivitäten
er treibt Sport, reitet, turnt, schwimmt, mag segeln rudern, Laubsägearbeiten machen ,
er liest Pferdebücher
er mag Musik hören, Verse schreiben und die Geige spielen; er liebt auch das Meer, seinen Walnussbaum und spazieren gehen
er list "Don Carlos" von Schiller

Wie ist das Verhältnis Tonio-Hans? Kreuze an und korrigiere die falschen Aussagen.

R
F
Hans liebt Tonio.

X
Tonio beneidet Hans nicht.

X
Tonio findet Hans schön.
X

Hans möchte, dass Tonio sich für Hunde interessiert.

X
Tonio empfindet sich selbst als Außenseiter.
X

Tonio möchte die gleichen Interessen haben wie Hans.
X

Tonio und Hans sind gern zusammen.
X

Hans und Tonio gehören zu zwei unterschiedlichen sozialen Schichten.

X
Wenn sie zusammen sind, zeigt sich Tonio froh.
X


Was stellen Tonio und Hans dar?
Tonio stellt das Künstlertum dar und Hans stellt dagegen das Bürgertum dar.

Wie ist ihre Freundschaft zu interpretieren? Wie äußert sie sich?
Tonio hat viel um Hans gelitten; er empfindet Schmerz; er ist glücklich, wenn Hans ihn begleitet.
In einem Verhältnis gibt es immer jemanden, der mehr liebt. In diesem Verhältnis ist Tonio, der mehr liebt.

Was ist der Grund für diese Freundschaft?
Für diese Freundschaft ist der Grund ihre Grundverschiedenheit. Hans ist das Gegenteil von Tonio und so ergänzen sie sich.
Tonio empfindet ihm gegenüber Neid und Bewunderung.

Tonio legt großen Wert auf die Freundschaft mit Hans. Welche Stellen zeigen seine Empfindlichkeit und seine Liebe zum Freund?
  • "Tonio sprach nicht. Er empfand Schmerz."
  • Hans zeigt sich freundlich zu Tonio," so ward er doch auf einmal sehr weich gestimmt."
  • " Alles in Tonio geriet in eine hüpfende und jubelnde Bewegung bei diesen Worten", er will den Freund bis nach Hause begleiten.
  • Er legte viel " Gewicht auf diesen Spaziergang zu zweien"
  • "Er liebte ihn zunächst, weil er schön war; dann aber, weil er in allen Stücken als sein eigenes Widerspiel und Gegenteil erschien."
  • Tonio fühlte Sehnsucht; er wollte wie Hans sein.
  • "Aber er begehrte schmerzlich, so wie er war, von ihm geliebt zu werden."
  • Tonio will hans an seinen Interessen und an der Lektüre von "Don Carlos" teilnehmen lassen

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Contarin Lisa, Bonacina elisa, Rachele Zumbo, Gaia Garanzini I.I.S.S. "GIUSEPPE TORNO" CASTANO PRIMO